Herzlich willkommen in der Solarsteamer-Technik.

Begleiten Sie ein Projekt, das unsere Zukunft nachhaltig verändern kann. Diese  Neuheit könnte eine Basistechnologie in der Energieversorgung werden und den  Durchbruch im Aufbau einer solaren Energiewirtschaft ermöglichen. Auf diesen Seiten erfahren Sie mehr über die neue Technik, den Vermarktungsperspektiven sowie die Zusammenhänge, die erkennen lassen, dass in dieser Entwicklung ein Schlüssel auf der Suche nach einer geeigneten Zukunftstechnologie steckt.

Was ist ein Solarsteamer?

Es handelt sich um eine Erfindung im Bereich der Solarthermie. Durch Bündelung von Solarstrahlung entsteht Hochtemperaturdampf, um in einem thermischen Kreisprozeß elektrischen Strom zu erzeugen.

Der Dampf entsteht in Kollektoren mit kompakter modularer Bauform, die auf Gebäudedächern und an Fassaden montierbar sind. In den Kollektoren befinden sich Parabolrinnenspiegel, die die Strahlung bündeln und Absorberrohre erwärmen. Der darin entstehende Dampf erhitzt sich bei ca. 100bar Druck auf  über 600°C. Durch Abschirmung der Absorberrohre in einer Vakuumzone (Patentschutz), ist eine hohe thermische Isolation gegeben. Damit ist eine maximale Energieausnutzung bei der elektrischen Stromerzeugung mit Mikrodampfturbinen möglich. Mehrere Kollektormodule werden zu einer Gesamtanlage verbunden. Die einzelnen Module haben Abmessungen von ca. 0,6x1,5x0,2 Meter. Das Ziel ist die Schaffung eines vermarktungsfähigen Produktes von kleinen Stromerzeugungsanlagen mit hohem Jahresertrag. Weitere Informationen sind auf der Seite „Vermarktung“ zu finden.

Das Projekt befindet sich noch am Anfang der Entwicklung. In umfangreichen Berechnungen hat sich gezeigt, dass in Solarsteameranlagen mit einem hohen Wirkungsgrad Dampf zur Stromerzeugung auch in nördlichen Breitengraden sinnvoll nutzbar wäre. Die Erfindung wurde zum Gebrauchsmuster und Patent angemeldet. In einem weiteren Schritt soll der Prototyp eines Solarsteamer-Kollektors entstehen. Die Messungen der Dampfleistungen und Temperaturen bei unterschiedlicher solarer Strahlung wird zeigen, ob die vorausberechneten Werte erreicht werden können. Die Versuche werden auch an einer Forschungseinrichtung durchgeführt, um wissenschaftlich anerkannte Daten zu gewinnen. Unterstützt wird dieses Vorhaben von der Hans-Sauer-Stiftung. Mit  erfolgreichen Versuchsergebnissen, wäre die Vermarktungsperspektive sehr groß und damit auch die Voraussetzung potentielle Investoren zu finden. Das Patent soll dann durch Lizenzvergabe an Herstellerfirmen verwertet werden. Um eine zügige Vermarktung entstehen zu lassen, ist Wettbewerb gefragt.

Für unsere Zukunft sollte das Interesse groß sein, diese Entwicklung zustande kommen zu lassen. Die verbleibende Zeit bis zu den Grenzen der fossilen Versorgungsbasis wird zunehmend kürzer. Zur Markteinführung neuer Entwicklungen müssen ausreichende Zeiträume berücksichtigt werden. Auf der Seite „Ölwirtschaft“, sind die Grenzen der fossilen Energienutzung dargestellt und machen deutlich, dass größere Anstrengungen zur Schaffung von zukunftsfähigen Ersatztechnologien erbracht werden müssen.

Von der Firma Schott AG wurden bereits die ersten Parabolrinnenspiegel hergestellt. Die Konstruktion wurde auf dem System Mechanical 3D (Inventor) erstellt. Für den Prototypenbau und die Versuchsdurchführung besteht noch Finanzbedarf.

Auf der Seite „Projektverlauf“ wird regelmäßig über die erreichten Ergebnisse und geplanten Maßnahmen informiert.

Verbindung zur Hans-Sauer-Stiftung